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Dirt Masters Winterberg
Anfang Juni ging es zum Dirtmasters Festival in Winterberg. Wie jedes Jahr ein cooler Event zu welchem wir immer wieder gerne gehen. Man kann dort neben seinem eigenen Fahren bei mehreren Events zuschauen wie dem Slopestyle, 4x oder dem Endurorace. Leider musste ich dieses Jahr ohne Falco zum Rennen fahren, da seine Verletzung vom Winter nicht besser wurde…! Die Strecke dieses Jahr hatte ein paar Änderungen zu den letzten Jahren, was sie aber wirklich viel besser machte. Somit hatte ich 3 Tage richtig viel Spaß!
In der Quali und im Rennlauf brachte ich solide Läufe runter ohne größere Probleme. Am Ende war ich 19. und 13. schnellster Deutscher. Im Ganzen war ich recht zufrieden, doch ich weiß, dass noch einiges mehr möglich ist!
Nächstes Mal!
Gernot
Todtnau IXS European-Cup
Das erste richtige Downhillrennen in 2011 war Todtnau. Die ehemalige Heimstrecke von mir und Falco. So erhoffte zumindest ich mir ein wirklich gutes Ergebnis einzufahren, da Falco ja immer noch verletzungsbedingt nicht richtig fahren konnte. Schon im Training merkten wir, dass es eig. keinen Sinn hat für ihn zu fahren. Doch trotz Schmerzen wollte er fahren und versuchte einen Lauf runterzubringen aber es war leider nicht möglich.
Da Todtnau dieses Jahr ein European Cup war gab es sehr viel gute ausländische Fahrer, was wirklich gut für die Rennserie ist aber den deutschen Fahrern nicht wirklich entgegen kommt. So war der beste deutsche Fahrer auf dem 10. Platz.
Mein Qualilauf lief bis zur zweit letzten Kurve richtig super als ich meinem Vordermann aufgefahren bin und dadurch stürzte. Trotz des Sturzes war ich 34. und 10. schnellster Deutscher. Das gab mir Zuversicht für meinen Rennlauf, in dem es aber leider nicht so gut lief. Irgendwie fuhr ich viel zu chillig und meine Kräfte wollten nicht bis ganz nach unten durchhalten. Im Endeffekt war es fast die gleiche Zeit und Platzierung wie im Qualilauf… 32. und 12. schnellster Deutscher, nur diesmal ohne Sturz. Wirklich schade!!! Aber hoffen wir einfach, dass das nächste Rennen besser wird!
grüße,
Gernot
IBC-User Interview mit Bikecheck
Während des Bikefestivals am Gardasee habe ich für mtb-news.de ein Interview gegeben und einen kleinen Bikecheck meines GT Furys gemacht.
Hier der Link zum nachlesen: Interview
Gardasee Bikefestival
Ende April zog es uns zum 2. Mal nach Italien an den schönen Gardasee. Dort erwarteten uns 3 spannende Tage gefüllt mit 2 Rennen(Scott Nightsprint, Specialized Enduro Ride), vielen Ausstellern und jede Menge biken.
Da sich Falco leider im Winter am Knöchel verletzt hat und gleich im ersten Trainingslauf einen leichten Sturz hatte, konnte er an den Rennen nicht teilnehmen. Sehr schade für ihn, da bestimmt einiges möglich gewesen wäre.
Mir selber lief es gut, denn ich konnte mit einem soliden Lauf beim Enduro Ride hinter Nico Vouilloz, Rene Wildhaber und Jarno Veerhoek den 4. Platz ergattern. Auch beim Nightsprint hatte ich jede Menge Spaß und konnte mich als 13. qualifizieren. Im Rennen kam ich zwar durch ein gelungenes Überholmanover eine Runde weiter, doch weitere Runden hat meine Schnelligkeit am Gatter nicht zugelassen. :)
Hier der Bericht zum Rennen auf mtb-news.de : mtb-news.de
Grüße, Falco und Gernot
Riders Kolumne aus dem aktuellen mtb rider magazine
Hier zum Nachlesen meine Kolumne zur aktuellen Ausgabe des mtb rider magazines.
Viel Spaß beim Lesen!
Deutschland soll Downhillweltmeister 2018 werden.
Der ehrenhafte Gesamtsieg der internationalen Rennserie der Königsklasse, des Downhill-Worldcup geht an einen deutschen Fahrer! Unvorstellbar für Euch? Ja, für die heutige Zeit ist dieser Gedanke fernab der Realität. Aber, das gab es schon einmal! 1993 gewann Jürgen Beneke die Gesamtwertung der schnellsten Jungs und wir waren mächtig stolz auf unseren Jürgen.
Unter heutigen Umständen ist solch ein internationaler Erfolg unvorstellbar – damals war das aber die Leistungsmesslatte an der die deutschen Downhiller gemessen wurden. Denn vor rund 18 Jahren, in den Anfängen des Downhillsports, gehörte Deutschland zu den Nationen die bei der Siegvergabe auf internationalen Rennen ein Wörtchen mit zu reden hatten. Ähnlich wie heute Frankreich, Australien oder England.
Heute ist es so, dass sich seit Jahren kein deutscher Fahrer im Worldcup unter den Top10 zu platzieren konnte. Warum ist das so und was kann man tun um daran etwas zu ändern? Ich will nicht, typisch Deutsch, nur meckern und meinen Finger in Missstände bohren, sondern vielmehr versuchen euch ein paar grobe Ideen mit auf den Weg zu geben die nützlich sein könnten, wenn ihr 2018 das Regenbogentrikot auf dem Podest der Weltmeisterschaft überstülpen wollt.
Der Downhillsport verfügt inzwischen über eine beeindruckend hohe Leistungsdichte. Wenn ihr hier international mitspielen wollt, müsst ihr euch der Sache zu hundert Prozent widmen, eine Zeit lang alles probieren und euch voll auf den Sport konzentrieren. Wollt ihr wirklich mal vom Downhillen leben, müsst ihr auf dem Weg dorthin genauso gründlich und gewissenhaft vorgehen, als wenn es bereits euer Job wäre! Tut ihr das nicht vergeudet ihr Talent und Zeit.
Aber wo anfangen?
Eine realistische Selbsteinschätzung, Talent, Risikobereitschaft, Spaß, eine gewisse Lockerheit und der unbedingte Wille sich einen Platz in der Weltspitze zu erfahren, sind meines Erachtens die Grundvoraussetzungen für eine Profikarriere.
Radbeherrschung und das Wissen über die eigenen Fähigkeiten sind ein weiterer Baustein D.h. viel und regelmäßig Downhill fahren auf Streckenprofilen die denen im Worldcup ähnlich sind, nämlich lang, steil, schnell und hart. Ist das aufgrund eures Wohnorts nicht möglich braucht man ein Crossmoped um die Unterarme sportartspezifisch zu trainieren. Ohne das kann man Mission Worldcup schnell wieder abhaken.
Des Weiteren braucht ihr einen Mentor! Es ist schlicht unmöglich sich als unerfahrener Junior alles nötige Wissen über Material, Training, Renntaktik, Fahrtechnik, Fahrwerksabstimmung usw. in kurzer Zeit anzueignen. Das muss schnell gehen und deshalb ist der Austausch untereinander so wichtig! Dass so etwas viel bringt zeigt der Blick nach England zu Steve Peat und seinen Zöglingen.
Eigeninitiative ist gefragt! Der Verband wird euch nicht unterstützen, weder finanziell, noch sitzen dort Leute die über genug Sachverstand verfügen. Deshalb braucht ihr starke Unterstützung aus der Familie, finanziell, auf Rennen, als Mechaniker, Fahrdienste und wenn es ernst wird einen Fitness und/oder Fahrtechniktrainer. Hier spreche ich nicht von der Muckibude und dem Trainer ums Eck, auch nicht von einem Cross Country oder Rennradtrainer, sondern von einem Trainer der genau weiß auf welche spezifischen Belastungen er euch im Worldcup vorbereiten muss.
Der Versuch Profi zu werden ist mit einem gewissen Risiko behaftet, Ausgang des Abenteuers ungewiss. Jedoch ist das mit dem wahrgenommenen Risiko immer eine sehr subjektive Einschätzung die stark variieren kann. Vielleicht trauen sich die Deutschen einfach zu wenig, haben zu viele Ängste oder sind zu bequem? Vielleicht ist es auch einfach zu aufwändig? Solche Eintrittsbarrieren sind für Sportler in Olympischen Disziplinen geringer, bekommen sie ja Sporthilfe oder die Möglichkeit sich als Sportsoldat zu verpflichten und dadurch finanziell abzusichern. In Downhill-Deutschland müsst ihr das auf eigene Faust organisieren. Das ist schwerer aber nicht unmöglich!
Egal ob Profi, Hobbyfahrer, Ausbildung, Studium oder Job, macht keine halben Sachen und seid happy damit! Ich freue mich jedenfalls auf den Tag, an dem wir wieder sagen können: „Oha, schau Dir den an, der hat das Zeug aufs Treppchen zu fahren.“
Ride on, Falco
4. Beerfellemer Buckel Nunner Rennen 8.-10. Oktober
Auch dieses Jahr lässt es sich der kleine aber feine Bikepark im Odenwald nicht nehmen trotz aller Umstände ein Rennen auszurichten.
Zeitplan:
Event von Freitag bis Sonntag – Freitag Training, Samstag Training + Seeding + RedBull Side-Event, Sonntag Training + Rennläufe
Die Eckdaten:
200 Teilnehmer, letztes Jahr 1000 Zuschauer
2 Strecken – verschiedene Charakteristik, Zeiten werden addiert
Die Strecken sind für jeden fahrbar !!! Auch Leute die in den Rennsport reinschnuppern wollen, kommen hier bestens zurecht.
Anmeldung und Infos zum Rennen ab 06.09.2010 unter www.bikepark-Beerfelden.de
Also marsch, marsch nach Beerfelden!!! Ob Zuschauen oder Fahren, ganz egal!
two way race in Albstadt
Das letzte Wochenende waren wir beim two way race in Albstadt. Während ich dank einer Sommergrippe zum Zuschauen verdammt war hat Gernot am Rennen teilgenommen und trotz Regen und ziemlich rutschiger Strecke richtig Spaß gehabt. Einen großen Teil zum rundum gelungenen Wochenende beigetragen haben die “guten Seelen” des Bikeparks Holger und Renate Blum sowie Michaela Estler. Vielen Dank!
Gernot konnte das Rennen in der Elite Lizenz Klasse gewinnen.
Prüfungszeit
Wir sind bis Ende der Woche noch intensiv mit der Uni beschäftigt. Danach gibts dann aber endlich News von der DM in Rittershausen und dem IXS Cup in Bad Wildbad.
stay tuned!
Trailtrophy in Latsch
two fast biking brothers
Ruppert Brüder starten mit neuem Internetauftritt in die Saison 2010
Auf dem neuen Internetauftritt www.two-fast.de der Downhill-Brüder Falco und Gernot Ruppert gibt es ab sofort immer aktuelle Videos und Bilder von Rennen, Bikeparkbesuchen und Fotoshootings zu sehen. Die Beiden werden 2010 an zahlreichen Events im deutschsprachigen Raum, Worldcups und an Freeride Rennen teilnehmen.
Die innovative Homepage bietet neben Features wie Videos und schön angelegten Bildergalerien auch die Möglichkeit die News der Seite im RSS Feed zu abonnieren, um so immer auf dem neuesten Stand zu bleiben. Wer Ideen für zukünftige Videos hat oder sonstige Anliegen, kann sich über das Kontaktformular mitteilen.
„Mit unserer neuen Homepage möchten wir allen Mountainbikern anbieten, mit uns die Freude zu teilen, welche wir am Biken haben und was wir dabei erleben. „Wir werden neben Videos und Bildern von Fotoshootings auch komplette Helmkameraläufe aller Strecken die wir befahren hochladen.“ so Falco, der Ältere der beiden Brüder.
Wer sich also ein Bild von dem ein oder anderen Bikepark bzw. einer Rennstrecke machen möchte, kann dies gut für sich nutzen und lässt sich vielleicht motivieren auch einmal ein Rennen zu besuchen oder mit den Beiden fahren zu gehen. Diese Möglichkeit wird sich im Sommer bieten. Die Brüder planen gemeinsam mit dem Bikepark Albstadt ein Wochenende, an welchem man Material testen, sich Tipps holen oder einfach nur so viele Abfahrten wie möglich machen kann.
Falco und Gernot werden als erstes Rennen den Worldcup in Maribor bestreiten, woraufhin Sie dann gleich zum Dirtmasters Festival nach Winterberg weiterfahren.
Die Brüder fahren für das Ceed Team und werden unterstützt von: www.ceednow.com, Morewood, Schwalbe, Adidas eyewear, dem Bikepark Albstadt, Spank, Acros, Formula, Sombrio, Bos und Muc-Off


